Halbachhammer

Über diesen Ort
Wasserbetriebenes Eisenhammerwerk aus dem Siegerland, 1935/36 im Nachtigallental wiederaufgebaut – heute ein lebendiges Technikdenkmal.
Der Halbachhammer stammt ursprünglich aus Weidenau im Siegerland, wo bereits im 15. Jahrhundert ein Hammerwerk urkundlich belegt ist. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach erwarb die stillgelegte Anlage; von 1935 bis 1936 wurde sie im Essener Nachtigallental wiederaufgebaut und im November 1936 eingeweiht.
Angetrieben von der Wasserkraft eines Stauteichs, zeigt der Hammer anschaulich die vorindustrielle Eisenverarbeitung. Als Außenstelle des Ruhr Museums finden zwischen April und November regelmäßig Schmiedevorführungen statt.

Steckbrief
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- Südwest-Friedhof ≈ 280 m